5 Tipps zur Traumhochzeit (bei beschränkten finanziellen Mitteln)

Lass uns über Geld reden. :-)

Geld kann helfen..

Wie oft im Leben ist Geld natürlich hilfreich. Und Geld kann auch eine Hochzeit verschönern. Man heuert den besten Fotografen an, wählt einen Palast als Location und kann den Gästen Essen bieten, das sie lange nicht mehr vergessen werden.

Tatsache ist jedoch: fast jeder ist gezwungen, Konzessionen zu machen. Und das ist auch nicht weiter schlimm. Ich habe schon viele Zeremonien in relativ bescheidenem Ambiente gefeiert. Und vielleicht hätte mehr Geld die Hochzeit tatsächlich noch zusätzlich verschönern können.
 

.. und Geld kann schaden!

Noch öfter habe ich jedoch das Gegenteil erlebt: Paare, die sich eine Hochzeit gegönnt haben, die eigentlich ausserhalb ihrer Möglichkeiten lag. Nun ist es nicht grundsätzlich zu verurteilen, dass Menschen sich verschulden um ihren Traum zu verwirklichen. Viele Autobesitzer leasen ihre vier Räder ja auch und fast alle Eigenheimbesitzer konnten ihr schönes Haus nur dank einer Hypothek finanzieren.



Macht keine Schulden für ein Fest - auch wenn es eure Hochzeit ist!


Und dennoch rate ich ab, sich für die eigene Hochzeit zu verschulden. Denn während bei einem Hauskauf der Schuld ja immer auch ein Wert gegenübersteht, bleiben nach einem kreditfinanzierten Fest nur die Schulden übrig. Manche Paare überschätzen dann zusätzlich auch die finanziellen Zuwendungen, die ihnen von den Gästen zuteil werden. In den meisten Fällen ist es jedoch so, dass nur gerade engste Familienmitglieder sehr grosszügig sind. Viele Gäste unterschätzen jedoch die finanziellen Kosten, die mit einer Hochzeit einhergehen, weshalb der finanzielle Zustupf dann auch eher gering ausfällt. Und wenn man etwas nicht will, ist es, die schönen Erinnerungen an die eigene Hochzeit mit dem Schatten hoher Schulden zu trüben.


Hier meine 5 besten Tipps für deine Hochzeit

- Setze ein Budget fest, das 20% unter euren Möglichkeiten liegt. Denn ich verspreche dir: die Hochzeit wird sowieso mindestens 20% teurer ausfallen als du jetzt vielleicht denkst.

- Denk dran: es ist Eure Feier! Gebt nicht (übermässig) Geld aus um irgendwem zu gefallen. Leute, die Euch gern haben, werden von eurer Hochzeit sowieso berührt sein. Und Menschen, die einem nicht wohlgesinnt sind, werden immer was zu mäkeln haben. Wobei man Geld spart, wenn man diese üblichen Verdächtigen gar nicht erst einlädt. ;-)

- Rechnet nicht damit, dass die Gäste eure Hochzeit finanzieren. Das kann nicht nur zu Enttäuschungen, sondern sogar zu Sorgen führen. Besser plant ihr ein etwas bescheideneres Fest. So werden die finanziellen Zuwendungen zum schönen Bonus.

- Pickt euch zwei, drei Dinge heraus, die euch besonders wichtig sind: Ist's der Fotograf? Die Zeremonie? Das Essen? Das Kleid? Die Location? Die Ringe? Fast niemand kann sich alles leisten wie er es sich wünscht. Aber fast jeder kann es sich leisten, in zwei oder drei Dingen ein bisschen unvernünftig zu agieren.

- Nur weil ein Fotograf, ein Caterer, ein Zeremonienleiter teurer ist, heisst das nicht, dass er besser ist. Investiert genügend Zeit um die Leute zu finden, die zu euch passen. Und im Falle eines Fotografen: seid nicht zu eitel um eine Drittperson hinzuzuziehen, die euch bei der Auswahl hilft. Denn es kann für einen Laien schwierig sein, aufgrund von ein paar Referenzen (in der Regel zeigt euch der Fotograf ja nur seine allerbesten Bilder) wirklich zu beurteilen, wie gut er ist. Beim Catering unbedingt probeessen und bei Zeremonienleiter und Wedding Planner am besten auf das Bauchgefühl (und die Referenzen) hören!

- Egal, wie aufwändig die Feier: nichts ersetzt ein strahlendes Brautpaar!


Und hier noch die Tipps 6-10

Nichts ersetzt ein strahlendes Brautpaar!
Nichts ersetzt ein strahlendes Brautpaar!
Nichts ersetzt ein strahlendes Brautpaar!
Nichts ersetzt ein strahlendes Brautpaar!
Nichts ersetzt ein strahlendes Brautpaar!

:-)

Daniel Strickers Inspirationen für eine berührende Hochzeitszeremonie

Ich werde immer wieder gefragt, wie "meine" Hochzeitszeremonien aussehen. Drum hier das Video mit meinen besten Tipps und Inspirationen.

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Weitere Inspirationen für deine Hochzeitszeremonie findest du auch in folgendem Blog-Artikel: Leitfaden zu einer berührenden Zeremonie

Abschied zu Lebzeiten

"Warum erst feiern, wenn es zu spät ist?", fragen sich manche Menschen, die ihre eigene Endlichkeit vor Augen haben.

Manchmal werden Menschen an ihrem Lebensabend oder auch mitten im Leben mit erschreckend genauen, niederschmetternden Prognosen konfrontiert. In manchen Fällen wissen Menschen, dass die Krankheit ihr Gedächtnis und Denkvermögen in einer Weise beeinträchtigen wird, dass sie selbst ihre Nächsten kaum mehr wiedererkennen werden. Oder sie erfahren von ihrem baldigen Tod. In dieser schwierigen und schweren Zeit fassen manche Menschen den Entschluss, dass sie mit ihren Verwandten und engsten Freunden, die ihr Leben prägten und bereicherten, noch einmal feiern möchten. Um die schönen gemeinsamen Erlebnisse hochleben zu lassen - und um Abschied zu nehmen. Abschiedsfeiern zu Lebzeiten sind fröhlich und traurig zugleich, sie bringen die Menschen zum Lachen und zum Weinen. Und es kann geschehen, dass kranke Menschen und ihre Nächsten auf diesem schweren Weg erkennen, dass dem Tod langsam entgegenzugehen zwar bisweilen fast übermenschliche Kraft erfordert, aber auch ein Geschenk und unglaublich wertvoll sein kann, weil es dem Betroffenen erlaubt, bewusst Abschied zu nehmen und mit sich und den Nahestehenden ins Reine zu kommen.

Ein Zeremoniar kann mit seinem Beitrag die gemeinsame Vergangenheit der Versammelten wieder aufleben lassen. Er kann ihnen nochmals das grosse Glück vor Augen führen, dass sie einen guten Teil ihres Lebens miteinander verbringen konnten.

Der Zeremoniar bespricht den genauen Ablauf der Zeremonie mit dem Gefeierten selbst oder mit einem Angehörigen, der die Organisation des Anlasses übernimmt.

Vorbereitung einer Abdankung

Wenn ein Mensch, den man geliebt hat, gestorben ist und dann auch noch alle möglichen Dinge, die im Zusammenhang mit dessen Ableben stehen, in meist kurzer Zeit erledigt werden müssen, kommen verständlicherweise die meisten Menschen an ihre seelischen Grenzen.

Meistens bleiben unseren Zeremoniaren ab dem Erstgespräch nur wenige Tage Zeit um alle erforderlichen Informationen einzuholen. Damit trotz der Zeitknappheit ein passender, würdevoller und bewegender Text für die Abschiedszeremonie verfasst werden kann, hat sich folgender Ablauf bewährt:

1. Erstgespräch
Unser Zeremoniar trifft möglichst zeitnah die mit der Organisation der Trauerfeier beauftragten Person. In einem etwa zweistündigen Gespräch wird über das Leben der verstorbenen Person gesprochen. Unser Zeremoniar stellt gezielt Fragen und macht Notizen. Ausserdem wird bereits jetzt der geplante Ablauf der Abdankung besprochen. Uns ist es ein Anliegen, dass die trauernde Person nicht überstürzt entscheiden muss sondern noch einmal über seinen Entscheid schlafen kann. Falls sie sich am Folgetag nicht für unseren Zeremoniar entscheidet, werden sämtliche erfassten Informationen gelöscht. Die Absage muss nicht begründet werden und es es entstehen für den Trauernden weder Kosten noch Spesen!

2. Verfassen der Abschiedsrede
Im Falle einer Zusage verfasst unser Zeremoniar die Abschiedsrede. In den meisten Fällen kommt es noch zu mindestens einem weiteren Telefongespräch, während dem die trauernde Person noch Änderungen und Details, die ihm wichtig sind, mitteilen kann. Gleichzeitig bittet unser Zeremoniar noch um die Beantwortung einiger Fragen, die sich während dem Verfassen der Abschiedsrede ergeben haben.

3. Die Zeremonie
Unser Zeremoniar findet sich frühzeitig am Versammlungsplatz ein. Er bespricht sich mit den anderen Personen, die bei der Abdankung einen Beitrag leisten, beispielsweise dem Musiker, Techniker, Gärtner oder Nahestehenden, die während der Zeremonie das Wort ergreifen möchten.

4. Nachgespräch
Einige Wochen nach der Zeremonie bittet der Zeremoniar in einem Brief um Kontaktaufnahme. Auf diese Weise kann der Trauernde selber entscheiden, wann für ihn der richtige Zeitpunkt für ein solches Gespräch gekommen ist - und ob er überhaupt ein Gespräch wünscht. Diese Nachgespräche werden jedoch in den meisten Fällen von beiden Seiten als wertvoll empfunden.

Bitte kontaktieren Sie mich, falls Sie weitere Auskünfte wünschen oder einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren möchten.

Tischredner & Trauzeugen

1. "Der Zauber steckt immer im Detail." - Theodor Fontane

Beginnen Sie die Rede mit der möglichst präzisen Schilderung eines Ereignisses, die für die Geschichte des Brautpaars eine symbolische oder sehr konkrete Bedeutung hat. Idealerweise ist dies eine Begebenheit (zB erstes Kennenlernen, allfällige Fettnäpfchen oder ein Missverständnis), es kann aber auch ein geistreicher Dialog sein. Wenn Sie Humor in die Rede einstreuen wollen, ist dies der richtige Zeitpunkt.

Übrigens: je mehr Anwesende Teil Ihrer Schilderung sind, desto besser. Sprechen Sie die betroffenen Personen konkret an und zeigen sie allenfalls mit dem Finger auf sie um eine Pointe zu verstärken.
 

2. "Was für ein schönes Leben ich hatte - ich wünschte nur, ich hätte es früher gemerkt." - Colette

Leiten Sie von obgenanntem Ereignis persönliche Erkenntnisse ab und ziehen Sie sehr persönliche Schlussfolgerungen. Die Anwesenden freuen sich ja über das Glück der jungen Liebe, aber sie verlieren auch etwas: Sie werden fortan vielleicht weniger Zeit mit ihrem Sohn, ihrer Tochter, bestem Freund oder bester Freundin verbringen. Dieser "Verlust" darf durchaus zur Sprache gebracht werden.
 

3. "Wer klug zitiert, erscheint klüger als er eigentlich ist." - Daniel Stricker

Wenn Sie nicht wissen, wie Sie die Rede beginnen sollen, beginnen Sie mit einem Zitat. Ein Zitat einzustreuen, ist eine wirksame Methode, um Aufmerksamkeit zu erhalten, ein Thema einzuleiten oder eine persönliche Erkenntnis zu verallgemeinern. Das richtige Zitat wirkt tiefschürfend, ist philosophisch und lässt den Zitierenden noch klüger erscheinen als er ist. Gute Zitate sind im Internet leicht zu finden, zum Beispiel hier. Es ist wichtig, sich Zeit zu nehmen um den richtigen "Aufhänger" zu finden. Ein schräg platziertes Zitat verstört und macht die ganze Wirkung zunichte.
 

4. "Man kann über alles reden, aber nicht über 5 Minuten." (unbekannt)

Sprechen Sie laut und deutlich. Und sprechen Sie bei einer Tischrede nur wenige Minuten lang. Wenn Sie während Sie als Trauzeugin während dem Zeremoniell etwas sagen, ist eine Minute schon lang genug. Sprechen Sie sich in diesem Fall mit dem zweiten Trauzeugen ab, damit beide Ansprachen ähnlich lang ausfallen. Üben Sie vor dem Spiegel oder, noch besser, vor einer Person Ihres Vertrauens.
 

5. "Äh, dies könnte der erste des letzten Tages meines vorletzten m-m-meines Lebens versteht ihr? Oder der vorletzte des ersten am letzten Tags meines. Äh-äh. Ich hab ein Problem." - Bill Murray

Bill Murray mag ein Problem haben, aber Sie haben keins. Bedenken Sie: Was immer Sie falsch machen, wo immer sie sich versprechen oder nicht die treffenden Worte finden: Es ist Hochzeit! Die Leute sind gut gelaunt und wohlwollend und verzeihen Ihnen Ihre Nervosität nicht nur sondern finden es sogar anrührend wenn sie stottern oder den Faden verlieren. Und selbst wenn Sie den Spickzettel verlieren - umso besser. Es kann nicht schiefgehen!

Diese Tipps sind nur als Hilfestellung und Inspiration gedacht. Man kann auch glänzen, ohne auch nur eine dieser Regeln einzuhalten. Es ist lediglich schwieriger.

Die Rede als der Kern jeder Zeremonie

Eine herausragende Hochzeitsrede ist das Geheimnis der perfekten Hochzeitszeremonie.

Bereits einige Monate vor der Zeremonie befrage ich das Brautpaar ausführlich zu ihrem persönlichen und beruflichen Hintergrund und zu ihrer gemeinsamen Liebesgeschichte. Ich suche Interessen, Eigenschaften und Erlebnisse, die das Brautpaar so besonders machen.

Den ersten Entwurf der Rede habe ich aufgrund meiner Erfahrung in der Regel recht zügig verfasst. Doch hier beginnt erst die eigentliche Arbeit: Die Wortwahl muss präzis und konkret sein, und das Aufspüren wirklich passender Gedichte und Zitate ist mitunter zeitintensiv. Diese Arbeit verlangt vom Verfasser einer Hochzeitsrede literarisches Wissen und Können. Und schliesslich muss der Text über einen wirksamen Spannungsbogen verfügen. Die Rede wird daher oft erneut umgebaut, einzelne Teile werden vielleicht gestrichen oder ergänzt damit die Rede eine grosse dramatische Wirkung bei Brautpaar und Hochzeitsgästen entfalten kann. Nur so wird eine Trauung zu einem Erlebnis, das dem Brautpaar und den Hochzeitsgästen lange in bester Erinnerung bleibt.

Es liegt an der Echtheit der gebrauchten Bilder und an der individuell und konkret formulierten Rede, dass die Trauung nicht kitschig sondern wahrhaft romantisch wird.

5 Schritte zur perfekten Trauung

1. Unverbindliches Erstgespräch

Das Brautpaar und der Zeremoniar lernen sich in einem kostenlosen und unverbindlichen Gespräch kennen. So kann sich das Brautpaar ein Bild vom Redner machen und kann dann in Ruhe entscheiden, ob er die Hochzeitsrede halten darf.

2. Befragung und Planung des Zeremoniells
Falls Sie dem Zeremoniar gestatten, Ihre Hochzeitszeremonie zu leiten, kommt es etwa zwei Monate vor der Hochzeit zu einem zweiten Treffen, während dem Sie zu Ihrer gemeinsamen gemeinsamen Liebesgeschichte befragt werden. Sie legen fest, welche Punkte (Musik, Symbole, Erlebnisse, Erinnerungen) Sie unbedingt in die Trauung eingebunden haben möchten. Der Zeremoniar wird Ihnen dann Vorschläge zur konkreten Umsetzung machen.

Sind Sie unsicher, wie Sie Ihre Trauung gestalten sollen oder möchten Sie wissen, wie Ihre Trauung zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle wird?
Kontaktieren Sie uns jetzt für das unverbindliche und kostenlose Erstgespräch!

3. Kontaktieren der Trauzeugen
Oftmals kontaktiert unser Hochzeitsredner dann nach dem gemeinsamen Treffen auch die Trauzeugen in der Hoffnung, dass sie den Mut finden, während dem Zeremoniell das Wort an Sie zu richten. Danach plant unser Zeremoniar den genauen Ablauf der Zeremonie und verfasst die Rede.

Während der gesamten Zeit stehe Ihr Hochzeitsredner natürlich für Fragen oder Hinweise zur Verfügung. In den meisten Fällen gibt es noch ein Telefongespräch wenige Tage vor dem Grossen Tag.

4. Durchführung der Trauung
Am Hochzeitstag erscheint der Zeremoniar frühzeitig vor Ort um sicherzustellen, dass alles so eingerichtet ist, dass die Zeremonie wie geplant durchgeführt werden kann (Technik, Anordnung des Mobiliars, etc).

5. Nachgespräch
Ein paar Wochen nach der Trauung wird der Hochzeitsredner Sie  kontaktieren um die Hochzeit mit Ihnen gemeinsam kurz Revue passieren zu lassen und um zu erfahren wie der restliche Hochzeitstag, an dem der Hochzeitsredner ja nicht mehr teilnimmt, verlaufen ist und ob Sie mit dem Zeremoniar zufrieden waren. Dies ist natürlich nicht zwingend, für unseren Zeremoniar aber wertvoll.

Noch Fragen? Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich einfach an!