Die Geburt eines Kindes ist für alle Eltern ein überwältigendes Ereignis. Ein Neugeborenes lässt uns unser eigenes Leben mit neuen Augen sehen. Auch wenn die Naturwissenschaften immer mehr über die Entstehung von Leben in Erfahrung bringen, so bleibt es für die Zeugen einer Geburt noch immer ein Mysterium.

 Mit dem Geschenk eines Babys kommt auch die Verantwortung, dieses neue Leben zu beschützen und unser Wissen von der Welt und die Dinge, die wir als wichtig empfinden, dem heranwachsenden Kind mitzugeben. 

Gleichzeitig soll es lernen, eigene Gedanken zu fassen, bestehende Regeln und so genannte Wahrheiten zu hinterfragen und eigene Schlüsse zu ziehen. War es anfangs noch unsere grösste Pflicht, das junge Leben zu beschützen, müssen wir dem Kind eines Tages auch erlauben, eigene Fehler zu machen und Abenteuer zu wagen - und es schliesslich als hoffentlich mündigen Menschen in die Welt entlassen. Plötzlich dürfen wir nur noch helfen, wenn wir darum gebeten werden.

Mit einer eigenen Zeremonie kann nach der Geburt der Anfang dieser langen Reise, die Eltern und Kind miteinander machen, gefeiert werden. Gleichzeitig wird das Kind als Mitglied unserer Gesellschaft willkommen geheissen und aufgenommen in den Kreis seiner Liebsten. Es ist ein Tag der Freude und vielleicht auch der Furcht, des Stolzes und der Bescheidenheit. Einer der grössten Tage im Leben. Ein Grund zum Feiern.

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Mit der Zeit wirst du feststellen, dass, um glücklich mit anderen Menschen zu sein, du beginnen musst, sie nicht mehr zu brauchen.
Dann wirst du anfangen, dich selber zu mögen, Dir selber Sorge zu tragen, und vor allem jene Menschen zu mögen die dich mögen.
Das Geheimnis ist, nicht den Schmetterlingen nachzujagen, sondern sich um den Garten zu kümmern, damit sie zu dir kommen.
Und schliesslich wirst du nicht finden, wen du gesucht hast, sondern wer nach Dir gesucht hat.
— Mario Quintana